Über meine Musik und mich
Mein musikalischer Weg

Ein Leben für die Musik
Die Leut'...
...schätzen seine Inspiration, die Eigenständig- & Vielseitigkeit seiner Musik und seine Zuverlässigkeit.
Zur Bio...
...studiert hab ich Deutsch und Musik in Ludwigsburg. Nach dem Studium bis zum Schuldienst-Einstieg - genug Zeit für Bandprojekte. Besonders das Nonsense-Kabarett-Trio TRICHTERDIO und die Newjazzcombo BILL BERGELT BRIKETT trieb mich um, welche ich gemeinsam mit Markus Julius Widmann und Joachim Lambrecht gegründet hab. Später stießen Joachim Keck, Christian Brinkschmidt und Peter Schönfeld hinzu.
Später in den 2000ern...
...Veröffentlichung des Lyrikbandes INMITTEN DER BUCHT VOM RAND HER samt Piano-CD HELLAS beim verlag-antiquariat-hackenberg.de. Dann folgten das Tango-Jazz-Duo YAZZANGO mit der Bandoneonistin Karin Eckstein und das Gesangstrio MINDMILLS mit der Sängerin Nicole Bleher und dem Saxophonisten Joachim Keck.
Mein Weg...
...zur Musik führte über die Klassik, die in unserer Familie gepflegt wurde. Während der Jugendzeit faszinierte mich ProgRock (Pink Floyd, King Crimson, Gentle Giant...), der Blues - bis ich vom Jazz "gepackt" wurde. Hier allerdings kam die Liebe erst so richtig mit dem Album Crystal Silence von C. Corea/ G. Burton, in dem ich jene gewisse Nähe zu Bartók und Ravel wahrnahm und schätzte - reine Swingmusik dagegen wurde nie so wirklich zu "meinem Ding".
Bei "Neuerer Musik" fasziniert mich minimal music von bspw. Steve Reich oder manche Werke György Ligetis.
Mein derzeitiger Fokus...
...die Arbeit am digitalen Musik-Equipment und somit die Verwirklichung eigener kompositorischer Ideen von "postbrahmsscher Neoklassik" über Jazz bis hin zu populäreren Stücken.
Künstlerisches Statement
Ich empfinde Komposition nicht als die Erfindung von etwas Neuem, sondern als die Fortsetzung eines Gesprächs, das lange vor mir begonnen hat. Musik ist für mich ein Raum der Resonanz — zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Struktur und Freiheit, Intellekt und Intuition.
Meine musikalische Sprache ist auf unterschiedlichen Territorien gewachsen: aus der kontrapunktischen Klarheit der klassischen Tradition, der expressiven Dichte der Spätromantik und der rhythmischen sowie harmonischen Offenheit des Jazz. Mich ziehen Komponisten an, die in langen Linien und organischen Entwicklungen denken, ebenso wie Improvisatoren, die Zeit mit architektonischem Bewusstsein gestalten. Diese Welten stehen für mich nicht im Gegensatz zueinander; sie erhellen einander.
Vieles in meiner Arbeit beginnt mit einer kleinen Keimzelle — einem Motiv, einem Intervall, manchmal sogar einem visuellen Impuls. Von dort aus geht es im Prozess weniger um Ausschmückung als um Notwendigkeit: Wie kann sich eine Idee auf eine Weise entfalten, die unausweichlich wirkt? Wie lässt sich Spannung aufrechterhalten, ohne ins Übermaß zu geraten? Stilistische Etiketten interessieren mich weniger als die Kohärenz des Denkens und emotionale Authentizität.
Das Klavier wird in diesem Zusammenhang zugleich zum Laboratorium und zum Vertrauten. Es ermöglicht Dichte und Transparenz, perkussive Energie und kantable Linie. Selbst wenn ich für andere Instrumente schreibe, denke ich oft pianistisch: in Schichten, Stimmen, Resonanzen.
Und dann ist da noch 'Hellas', die Liebe zu Griechenland, seiner Natur, den Landschaften, zu den Menschen und ihrer Lebenshaltung und nicht zuletzt zu ihrer Musik. Das spiegelt sich wider in meiner Poesie und wohl auch in manchen meiner Kompositionen...
Bill Bergelt
Foto von Qingwei Chen
Gemeinsam neue Klangwelten entdecken
Genießen Sie meine Musik und lassen Sie uns musizieren
Ob als Pianist, Komponist oder Musikproduzent – ich lade Sie ein, Teil meines musikalischen Schaffens zu werden.